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Husum
- die graue Stadt am Meer, die Stadt in der die Spuren Theodor Storms
allgegenwärtig sind. Im Haus in der Wasserreihe, dem kleinen Gässchen
in Hafennähe lebte und arbeitete der 1817 in Husum geborene Dichter
viele Jahre. Heute ist hier das Storm-Museum untergebracht, die Räume
sind originalgetreu hergerichtet, Handschriften, Möbel, Bilder - hier
kann man sich in die Zeit Theodor Storm zurückversetzen. Nicht zuletzt
steht hier der Schreibtisch, den der Dichter zu seinem siebzigsten
Geburtstag erhielt und dessen Schnitzereien Emil Nolde fertigte als er
noch Emil Hansen hieß und als Schnitzer bei der Flensburger Werkstatt
Sauermann arbeitete.
Aber nicht allein wegen Storm lohnt der Besuch Husums, denn Storms
graue Stadt ist alles andere als grau, sondern ein lebendiges
Städtchen, dessen Innenstadt zum Bummeln und Shopping einlädt. Am
Hafen finden sich Fischgeschäfte und Buden, die alle möglichen
Fischbrötchen anbieten, das moderne Rathaus ist ein gut gelungener
Kontrast zu den älteren Häuser an der anderen Hafenseite. Und nach dem Museumsbesuch setzt man sich einfach mit einem frischen Krabbenbrötchen auf die Kaimauer am Hafen, sieht wie die Sonne hinter den Silotürmen des Getreidehafens versinkt und lässt die Beine baumeln ... |
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